BEHANDLUNG MIT LACHGAS

In der Medizin wird Lachgas (N2O) als Lachgas-Sauerstoff-Gemisch schon seit sehr vielen Jahren verwendet. Es gilt als äusserst sicheres Mittel zur Sedierung von Patienten, da es sehr gut steuerbar ist und vom Körper nicht verstoffwechselt werden kann. Stellt man die Gaszufuhr ab, so ist nach wenigen Minuten kein Lachgas mehr im Körper nachweisbar. Wird Lachgas korrekt und von in der Anwendung geübten Zahnärzten verwendet, sind Zwischenfälle und Komplikationen praktisch ausgeschlossen, auch Nebenwirkungen werden bei verantwortungsbewussten Gebrauch nicht beobachtet.


Neben seiner angstlösenden, beruhigenden und entspannenden Wirkung ist Lachgas auch in gewissem Umfang schmerzlindernd. Ausserdem dämpft es einen allfällig vorhandenen Würgereflex, wirkt leicht anamnestisch und lässt Ihr Kind sein Zeitgefühl vergessen, so dass der Behandlungszeitraum vergrössert werden kann.


Bei der Behandlung mit Lachgas atmet Ihr Kind ein Lachgas-Sauerstoff-Gemisch über eine Nasenmaske (verschiedene Geschmacksnoten verfügbar) ein und ist im Unterschied zu einer Behandlung in Vollnarkose wach und ansprechbar.
Leider ist Lachgas kein Zaubermittel und kann auch nicht bei allen Patienten angewendet werden. Ist Ihr Kind zu jung oder mag es aus anderen Gründen die Nasenmaske nicht akzeptieren, kann Lachgas nicht angewendet werden. Ausserdem muss Ihr Kind problemlos durch die Nase atmen können, daher können wir verschnupfte Kinder oftmals nicht behandeln.


In einem individuellen Gespräch findet Frau Dr. Juliane Erb heraus, ob bei Ihrem Kind ein Versuch einer Behandlung in Lachgassedation erfolgen kann.